| 25.10.2008 |
| Remains of the day Käufliches Designergutc.Neeon kooperieren mit Hund M |
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| 04.09.2007 |
| Remains of the Day Moderevolution |
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»Triumph der Sportswear über die Eleganz« untertitelt der Kultur-SPIEGEL in seiner letzten Nummer ein ödes Foto in seiner Titel-Strecke zum Thema »Goldrausch.Milliardenmarkt Kunst und Kultur«, und erkennt darin eine Moderevolution: »51,8 Prozent der deutschen Frauen kaufen keine Abendgarderobe, was sich auch an der Kleidung des Theaterpublikums ablesen lässt. Die 48,2 Prozent, die sich noch ein festliches Kleid kaufen, geben dafür im Durchschnitt 188 Euro aus - weniger als für eine Lederjacke. 3,7 Prozent der Frauen, die Abendkleider kaufen, nehmen allerdings gleich mehrere mit.« Fragt sich nur, was an diesem Umstand für den Spiegel kulturell oder kunstmarktmäßig signifikant ist: dass Menschen sich fürs Theater nicht mehr festlich anziehen oder dass die Streetwear einen so sensationellen Aufschwung erlebt hat. Bei der auf dem schrecklichen Foto abgebildeten Billigabendmode kann man Ersteres nur begrüßen und auf Letzteres hoffen.
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| 03.08.2007 |
| Remains of the Day NULLERL.Wien-Fundstück |
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Neulich beim Wiederlesen von Der Fleck, die Jacke, die Zimmer, der Schmerz, ein Buch, das seinerzeit inspirierend zumindest für den Titel einer meiner Shows war, über eine herrliche und immer noch sehr wahre Wien-Beobachtung des »Piefkes« Wilhelm Genazino gestolpert. Sein Ich-Erzähler, auf Mozarts Spuren nach Wien gekommen, erlebt in einer Straßenbahn Folgendes: |
| 15.03.2007 |
| Remains of the day Modriges Füllhorn Neuer Kirchhof von St.Nicolai und St. Marien, Prenzlauer Allee 7, 10405 Berlin |
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| 24.10.2006 |
| Remains of the day CEAP – the new Cool? |
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| 20.10.2006 |
| Remains of the day StreetartShe faces it all |
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| 20.09.2006 |
| Remains of the day Prekaritätstraining? |
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| 05.09.2006 |
| Remains of the day Der Duft des Echten |
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Ein Freund erzählte mir neulich von einer Einladung zu einer großen Pariser Parfümpräsentation vor vielen Jahren. Ein großes Parfümhaus – den Namen habe ich vergessen, aber es war zweifellos gaaanz groß – hatte einen bedeutenden Parfümdesigner – den Namen habe ich vergessen, aber er war zweifellos seeehr bedeutend – gewinnen können, einen neuen, ganz besonderen Duft zu kreieren. Die Sache war umso kostbarer, als sich der Duftdesigner früher um sehr viel Geld dazu verpflichtet hatte, sich aus dem Duftdesign zurückzuziehen. Nun also doch noch einmal, aber gemach. Das Werk des Meisters nahm einige Zeit in Anspruch, denn es sollte, wie gesagt, etwas ganz Besonderes werden. Er schnupperte sich durch die Welt und sandte Proben des Erschnupperten zu den besten Synthetiseuren nach Japan. Aber deren Ergebnisse befriedigten ihn lange nicht. Immer wieder wanderten Duftproben von Marokko – denn dort hatte er schließlich seine Inspiration empfangen – über den halben Erdball nach Japan und wieder zurück. Als das Werk nach zwei Jahren oder so doch die gewünschte künstliche Gestalt annahm, wurde es von dem Parfümhaus in einem Pariser Museum gebührend präsentiert. Edle Szenografie, die 300 geladenen exklusiven Gäste und Journalisten aus aller Welt wurden von je zwei umwerfenden Japanerinnen durch verschlungene Gänge in das Parfümallerheiligste geführt, nach und nach auf das geschmackvollste ausgelegte Spuren des edlen Dufts empfangend, um am Ende vom Meister persönlich in das Geheimnis eingeweiht zu werden: Das Parfüm, an dem er so lange mit so großer Sorgfalt gearbeitet hatte, war eine Komposition aus dem Duft frisch geschnittenen Zedernholzes und dem Schweiß marokkanischer Feldarbeiterinnen. |
| 20.08.2006 |
| Remains of the day Mode und Glaube |
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Im »Dossier« der schon etwas verblassten Ausgabe der »Zeit« vom 10. August fand ich die Story von dem türkischen Modedesigner Mustafa Karaduman, der nicht nur in der Türkei Riesenerfolge mit seinem Label »Tekbir« feiert. »Tekbir« produziert Mode, die der islamischen Kleiderordnung entspricht. Berühmt machte ihn 1992 eine Modenschau, in der er normale Models verschleiert auf den Laufsteg schickte. Der Clou von Karadumans Label ist aber der Name: »Tekbir« ist die Bezeichnung für den berühmten Ruf »Allahu Akbar«. »Eine Modekette so zu nennen, war vermessen und genial zugleich«, bemerkt dazu die Zeit-Autorin Charlotte Wiedemann, »Das Heilige als Markenzeichen«. |
| 19.08.2006 |
| Remains of the day In der Tür geirrt und gelernt, was die WM der Herrenwelt für die intimsten Minuten hinterlassen hat |
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| 17.08.2006 |
| Remains of the day Die Welt in Zahlen Text: Nava Ebrahimi, aus Brand eins 08/06 |
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Zahl der Menschen weltweit, die im vergangenen Jahr in andere Länder reisten, in Millionen: 808 |
| 15.08.2006 |
| Remains of the day Oh Weh? |
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