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PRESSESTIMMEN ZU MODESCHAUEN UND PERFORMANCES |
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PRESSESPIEGEL "... kecke Kleiderkreationen und blaue, orange, beige Stoff-Abenteuer, Musikspektakel und Hüte-Feuerwerk, Schuh-Performance und Off-Theater der Güteklasse A." (taz, Berlin, über Plötzlich obszön: der Flieder) "Was "Siegfrieds Lust" von der Mode- zur Kunst-Schau erhebt, ist die Karikatur des Mannes durch seine Kleider." (Süddeutsche Zeitung über Siegfrieds Lust - Tarnung und Täuschung) "Lisa D... arbeitet mit der Spannung zwischen weiblichem und männlichem Prinzip ... die Amazone als unbestimmbares Wesen, zugleich monströs gewalttätig und feinsinnig verführerisch, eins, das liebt und doch täten muß." (zitty, Berlin über Ein Mantel führt eine Dame spazieren) "Mode? Eigentlich nicht. Eher Theater. Spielen mit Thema, Stoff, Farbe." (Zeitmagazin über Ein Mantel führt eine Dame spazieren) "suggestive Bilder ... reizvolle Andeutungen ... skurrile Frechheiten" (Salzburger Nachrichten über Ein Mantel führt eine Dame spazieren) "extravagante Kapriolen intellektueller Sinneslust aus einem Guß" (NZ Graz über Ein Mantel führt eine Dame spazieren) "Ein starkes Finale sicherte Lisa D. dem heurigen Musikprotokoll mit ihrem Modefilée "Grönland 1" auf einer Eisfläche im Orpheum." (Kleine Zeitung, Graz, über Grönland 1) "der wohl ungewöhnlichste Programmpunkt des ... Festivals. Ver-rückt wurde diese Präsentation nicht nur wegen des rutschigen Eises auf dem Laufsteg, sondern auch durch die 'Modemusik' des Tyroler Keyboarders Wolfgang Mitterer." (Frankfurter Allgemeine Zeitung über Grönland 1) "... quälendster Alptraum aller Claudia Schiffers ... äußerst witziges Flanieren zwischen selbstbewußter Inszenierung und inszeniertem Selbstbewußtsein ..." (Der Tagesspiegel, Berlin, über Grönland Zwei oder Wer sind wir heute?) "Modenschau als Party-Happening zwischen Spießerecke und Herrgottswinkel" (Der Tagesspiegel, Berlin, über Knautschzone) "... die verschiedenen Lebensstile (krachten) für einen Abend aufeinander, die dazugehörigen 'fortgeschrittenen sozialen Beziehungen' stellten sich in dem Gedränge von ganz allein ein. Ein Mode-Ereignis, das zeigte, daß auch ohne großen finanziellen Aufwand ein originelles Fest möglich ist." (taz, Berlin, über Knautschzone) "Am Abend dann die Modenschau. Krönung einer zwölfstündigen 'Reise durch Jelineks Kopf'... eine mitreißende Grusel-Show des Prêt-à-porter ... die Models machten ihre Sache grausam gut ... ihre Wirkung war vernichtend. Die wandelnden Körperhüllen, dröhnende Hohlformen der Menschen-Inszenierung und höhnische Kommentare auf Designer-Marotten, machten ganz unironisch Furore..." (Theater heute über Ladies only. Moderevue auf ein Stück von einem Stück von Elfriede Jelinek) "Die reißerische Kraft der dramaturgisch glasklar in Szenen gesetzten Bilder ist enorm, wird noch tiefer eingehämmert von der Musik Klaus Wagners, die das Orpheum ... vibrieren läßt ... Zu phantasievollst behängten, zitternden Brüsten hämmern sich die ... Textfetzen Jelineks ins Ohr." (NZ, Graz, über Ladies only. Moderevue auf ein Stück von einem Stück von Elfriede Jelinek) "Wer Lisa D., die Berliner Kleidererfinderin und Mode-Philosophin, kennt, weiß, dass von ihr keine langweiligen Laufsteg-Defilees zu befürchten sind. Zwei vierstöckige, mit transparenter Gaze verhängte Baugerüste sind an einer Seite des Marstalls hochgezogen, dazwischen verläuft wie ein halbe Halfpipe der Laufsteg in die Tiefe ... Und während man noch rätselt, was für virtuelle Wesen diesen Parcour bewältigen könnten, hat die Show schon mit einem wahrhaft spektakulären Auftritt, nein Absturz, begonnen: Zum ohrenbetäubenden und doch filigranen Getöse von Wolfgang Mitterer schreiten die Tänzer-Models zeitlupenhaft die Wand hinunter, als schwebten sie mal eben aus einer anderen Dimension herbei ... schöne neue Bienenwelt!" (Süddeutsche Zeitung, München, über "Bienen") "Lisa D. ist eine wunderbare Parodie auf den Raver- und Military-Look oder den H&M-Schick der New Economy Branche gelungen" (Zitty, Berlin, über "Bienen") "Lisa D. ... hat sich Radikalität bis in die oberen Ränge des Modehimmels bewahrt. Die Models tragen die Gurte auf der nackten Haut. Genau deshalb hat keines der mondänen Outfits für Berufstätige Stoff am Hintern. Nur so können die Karabinerhaken an den Halteringen befestigt werden. Freiheit adè. Der Ästhetik allerdings und das ist die größte Enttäuschung tut dies keinen Abbruch. Obwohl auf großen Leinwänden Videos der Filmemacherin An Muller, die die soziale Realität der Großstädte nicht leugnen, gezeigt werden und Wolfgang Mitterer die Kirche mit apokalyptischem Elektrosound beschallt, triumphiert die Leichtigkeit und Eleganz, mit der die Models den Laufsteg herunterkommen. 'Hey, hat die alle Teile so entworfen, dass man sie arschfrei tragen muss? Das sind doch geile Klamotten!" schrie ein Besucherin. Loveparade und Fuckparade lassen grüßen." (FAZ-online, über die Berliner Aufführung von "Bienen") "Bienen sind von Natur aus zu schnell, zu zackig, zu eifrig, im Männerjargon aber wohl begehrenswert. Choreograf Beda Percht muss ihnen lange zugeschaut haben, bis er die Models der österreichischen, in Berlin lebenden Modeschöpferin Lisa D. auf den Laufsteg schickte. Mit untragbaren Kleidern ... und aufgesetzter Mimik bilden sie einen künstlichen Kontrast zum Video an der Wand, einer Dokumentation von An Muller über Stadtszenen rund um den Berliner Alexanderplatz. "Die Verflechtung der Umstände umhüllt unsere Körper", ein Zitat von Houellebecq wird am Ende eingeblendet. Genau das ist die Großstadt, und das Bühnenstück ein Fragmentwerk echter und eingebildeter Wirklichkeit. Ins Akustische übersetzt dröhnt die Welt von Geräuschen, Soundfetzen, Stimmfarben. Samplefanatiker Wolfgang Mitterer schneidet den täglichen Krach dicht hintereinander, so dass man gerade noch ahnen kann, woher der Ton kommt, aber nicht, was er einmal bedeutet hat. ...'Bienen' ... ist ein Bastard, ein bisschen Mode, aber nicht ganz, Musik, aber nicht vorwiegend, also etwas anderes, ein sinnlilches, leicht verdauliches Abenteuer, vielleicht Philosophie, wenn man weiterdenkt." (FF, Bozen, über die dortige Aufführung von "Bienen") "... Im Hinweis auf ethische Werte quasi als moralische Volte zur Profitmaximierung setzte diese doppelsinnige "Mode-Messe" gewissermaßen Brechts Intentionen in den "Sieben Todsünden der Kleinbürger" fort - auch in den von Marc Weiser und Burkhard Schlothauer vorgetragenen Songs. Neben den überaus phantasievollen Kostümen und der sie präsentierenden Riege internationaler Models sowie der physisch exzessiv sich einsetzenden Tänzerinnengruppe der Milli Bitterli beindruckte vor allem das ... Berliner Instrumentalensemble "zeitkratzer" mit seinen spröden Tonskulpturen zwischen Neuer Musik, Pop und Freejazz." (OPERNWELT über "Dry Clean Show") "... Lisa D. ist der Manu Chao der Modewelt ..." (Kleine Zeitung, Graz, über "Dry Clean Show") "... Für den steirischen herbst hat die Berliner Designerin und Performance-Künstlerin wunderliche Kollektionen entworfen und Labels erfunden wie "Disaster Surfer" für den Streetballer von heute, "Global Concern" für die Hermès-Kundin von morgen. ... Lisa D.'s Kreationen sind schwarzgehäckelte Spinnwebkleider mit freigelegten Brüsten und eingeknüpften Textbotschaften. Es gibt Umhänge, Schleppen, Flügel, Hüte aus Tabletten-Blistern, Volièren-Korsagen, Füllhörner, die aus dem Rückgrat wachsen, Ballons, die über den Schultern schweben, wunderbare Korbkreationen des Berliner Flecht-Künstlers Fred Jacob." (Financial Times Deutschland, über "Dry Clean Show") "Ein schlechter Scherz" (Der Standard, Wien, über "Dry Clean Show") "... 'Global Concern' ist eine unterhaltsame Verflechtung aus Haute Couture Show und audiovisueller Performance, aus sexy Körpern und Stichen ins bürgerliche Wohlgefühl, mit Liebe zum Detail und Mut zur Improvisation inszeniert." (taz, Berlin, über die Präsentation von "Global Concern" in Trento) "... handfeste Provokation ..." (taz, Berlin, über die Präsentation von "Global Concern" im Haus der Kulturen der Welt, Berlin) |